AP PLAN MORY OSTERWALDER VIELMO, STUTTGART


Die neuen Stadtviertel werden in dem mit einem 2. Preis bedachten Entwurf aus der Umgebung entwickelt, mit dem Bahnhof als zentralem Element wo alle Wege zusammenlaufen. Entlang der Bahn entsteht eine Dienstleistungsachse. Die Bauformen sind unterschiedlich, angepasst an die jeweiligen Standortbedingungen.

Die Ausbildung eines repräsentativen Bahnhofsplatzes, ein leistungsfähiger „City-Bahnhof“ der kurzen Wege sowie die städtebauliche Verknüpfung unterschiedlicher, gewachsener Stadtstrukturen bilden als die wesentlichen Themen die Leitidee: Das Bahnhofgebäude ist winkelförmig gegliedert in eine viergeschossige, gläserne Bahnhofhalle und einen 14-geschossigen Bahnhofsturm. In der bis ins 1. Untergeschoss reichenden Halle und daran angegliedert sind Flächen für kommerzielle Nutzungen, für die Servicestellen von DB sowie für Angebote der „Zukunftsmobilität“ wie Fahrrad- und Autovermietung oder Car-Sharing. Über eine Passage auf Ebene -1 werden die Bahnhofstraße, die Straßenbahnhaltestelle, der ZOB, die Bahnsteige, die neuen Parkierungsebenen und der neue „Schillerplatz“ am Dichterviertel im Westen barrierefrei verknüpft.

Der Bahnhofplatz bildet einen durch klare Raumkanten geprägten urbanen Stadteingang. Ein lineares Glasdach markiert die darunter verlaufende Passage, zu der es mehrere Zugänge gibt. Zwei Tiefgaragen „Nord“ und „Süd“ sind miteinander verbunden. Das dreigeschossige„ Dienstleistungszentrum Süd“ über dem Omnibusbahnhof ist bis in den Bahnhofsplatz vorgeschoben. An den vorhandenen Bahnhofssteg schließt eine öffentliche „Stadtloggia“.

Das „Dienstleistungszentrum Nord“ schafft eine klare städtebauliche Kante zum Bahngelände und bildet durch seine mäandrierende Grundstruktur sowie eine Höhenstaffelung abwechslungsreiche räumliche Bezüge zum Theaterviertel, das mit seinen geschlossenen Baublöcken an die gründerzeitliche Neustadt nebenan anknüpft. Theaterplatz und „Zeitblompark“ sind neu und durch Baumreihen verbunden. Das Areal der Schillerrampe, ein hervorragender Büro und Gewerbestandort und mit drei Gebäudebausteinen genutzt, erhält durch die Verlegung und Umgestaltung der Kleinen Blau zu einem „Ökopark“ zusätzliche Attraktivität.

Würdigungen des Preisgerichts:
Der Wettbewerbsbeitrag zeichnet sich aus durch ein solides städtebauliches Konzept, das Bezug nimmt auf die Bautypologien der Umgebung. Entlang der Friedrich-Ebert-Straße wird eine klare Stadtkante formuliert. Vor dem eigenständigen Bahnhofsneubau wird ein Vorplatz ausgebildet, der stadträumlich gut gefasst und durch ein Hochhaus akzentuiert wird. ... Die Arbeit überzeugt durch ein schlüssiges, funktionales und städtebauliches Gesamtkonzept und einen hervorragenden Bahnhofsbau. Die stufenweise Realisierbarkeit ist nachgewiesen.

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Blick über den Bahnhofsplatz


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